Lernende sein – Mission konkret
Wie aus einer Jesus-Lerngemeinschaft eine Lebenspraxis werden kann
Wir haben im Laufe der letzten Jahre immer wieder mal über Mission gesprochen. Darüber wie Menschen zu Jesus-Nachfolgenden werden und was es bedeutet, von Jesus zu lernen und all das an andere weiterzugeben. Der Impuls von Jens „Mission postkolonialistisch“ vom 13.09.26 zeichnet einen frischen Zugang zum Thema „Mission“. Er gibt einen Hinweis auf Lerngemeinschaften. Du kannst es gern nachhören, es ist jedoch keine Voraussetzung für die heutige Auseinandersetzung.
Für mich taucht in all den Impulsen eine entscheidende Frage auf:
Was mache ich morgen damit?
Heute wird es also keinen weiteren Vortrag über Mission geben. Stattdessen wollen wir gemeinsam entdecken, wie Jesusnachfolge und „Mission“ im ganz normalen Alltag Gestalt gewinnen kann. Wie können wir Lernende sein – in unseren Beziehungen, bei der Arbeit, in der Familie, in Konflikten und in Begegnungen mit Menschen, die anders denken oder glauben als wir?
Der Schwerpunkt liegt auf der Frage: Was bedeutet "Mission" für meinen Alltag?
Dabei drehen wir eine vertraute Frage um:
Nicht: „Wie bringe ich jemanden zum Glauben?“
Sondern:
„Was kann ich von diesem Menschen lernen – und wo können wir gemeinsam entdecken, was der Weg Jesu mit dieser Situation zu tun hat?“
Wir arbeiten mit einem einfachen Weg:
Wahrnehmen → Fragen → Lernen → Handeln → Teilen
An konkreten Situationen aus unserem Alltag überlegen wir, wie ein nächster kleiner Schritt auf dem Jesus-Weg aussehen könnte. Und am Ende gehst du mit einer ganz persönlichen Antwort auf die Frage nach Hause:
Was mache ich konkret damit?
Gemeinsam schaffen wir einen Möglichkeitsraum zum Ausprobieren, Nachdenken und gemeinsamen Lernen – damit aus unsere Jesus-Lerngemeinschaft eine Lebenspraxis wird.